Wie wartet man die Musikanlage?

Reinigen Sie die Kontakte alle sechs Monate.

Sobald Metall mit Luft in Berührung kommt, oxidiert die Oberflächenschicht. Selbst wenn der Signalstecker vergoldet ist und in engem Kontakt mit dem Gehäusestecker steht, oxidiert er dennoch mit der Zeit und kann zu Kontaktproblemen führen. Daher sollte er spätestens alle sechs Monate gereinigt werden. Verwenden Sie dazu einfach in Alkohol getränkte Watte, um die Kontakte abzuwischen. Nach dieser gründlichen Reinigung ist der Kontakt wieder optimal und der Klang verbessert sich.

Vermeiden Sie Stapelmaschinen so weit wie möglich.

Die wichtigsten Komponenten, CD-Signalquelle und Verstärker, sollten möglichst unabhängig voneinander platziert werden, da eine Überlappung Resonanzen verursacht und das Gerät beeinträchtigt. Beim Abspielen von Musik über die Lautsprecher versetzt die Luftschwingung das Gerät in Schwingung. Die beiden Geräte überlagern sich und erzeugen Resonanzen, wodurch die Musik an Nuancen verliert und die Übertragung verschiedener Frequenzbänder gestört wird – eine Art Klangverfälschung. Das wichtigste Element ist der CD-Player. Beim Abspielen der CD erhöht die kontinuierliche Rotation des Motors die Resonanzamplitude, was die Auswirkungen noch verstärkt. Daher sollte das Gerät separat auf einem stabilen Rack platziert werden.

Je weniger Störungen, desto besser der Klang

Haushaltsgeräte und Computer im Raum sollten nicht an derselben Stromquelle wie der Lautsprecher angeschlossen sein. Selbst wenn sie nebeneinander stehen, benötigen sie eine separate Stromversorgung. Außerdem führt ein Kabelsalat dazu, dass sich die Kabel gegenseitig stören und die Klangqualität beeinträchtigen. Geräte und Kabel sollten frei von Störungen durch andere elektrische Geräte oder Netzkabel sein.

Lautsprecherplatzierung

Die Platzierung der Lautsprecher ist ein wichtiger Aspekt der Audiowiedergabe, und eine ungünstige Positionierung führt unweigerlich zu einer deutlichen Beeinträchtigung des Klangs. Die optimale Position im Raum zu finden, ist eine echte Herausforderung. Neben dem genauen Abhören und Vergleichen der Klangwirkung verschiedener Positionen können Sie sich auch von Experten beraten lassen.

Eine gedämpfte Umgebung kann den Höreffekt verbessern.

Musikhören im Dunkeln ist eine Angewohnheit. Das hat zwar nichts mit der Wiedergabe selbst zu tun, aber in dunkler Umgebung sind die Ohren besonders empfindlich, und visuelle Reize werden reduziert. Der Klang wirkt klarer und intensiver, und die Atmosphäre ist bei eingeschaltetem Licht nicht optimal. Man kann aber auch mit gedämpftem Licht eine angenehme Höratmosphäre schaffen.

ordnungsgemäße Schallabsorption

In einem typischen Familienzimmer ist die Akustik durch Möbel und andere Gegenstände bereits gut, sodass eine aufwendige Schallabsorption nicht nötig ist. Ein Teppich kann die Schallabsorption deutlich verbessern. Er reduziert die Bodenreflexionen und verhindert, dass sich Schall von vorne vermischt. Steht der Lautsprecher zu nah an der Rückwand, kann ein Wandteppich die Schallabsorption zusätzlich erhöhen. Achten Sie jedoch darauf, keinen zu großen Wandteppich zu verwenden, da dieser selbst ultrahohe Frequenzen absorbieren kann. Glas und Spiegel reflektieren Schall stark; Vorhänge können hier Abhilfe schaffen. Wer höhere Ansprüche an den Klang hat, kann die Wandecken und andere Schallreflexionspunkte im Raum zusätzlich dämmen, sollte es aber nicht übertreiben. Ein gewisses Maß an Schallreflexion trägt zu einem lebendigen und dynamischen Klang bei.


Veröffentlichungsdatum: 05.08.2022