Häufige Ursachen für das Durchbrennen von Lautsprechern?

Im Audiobereich ist ein durchgebrannter Lautsprecher ein großes Ärgernis für Nutzer, egal ob in einer Karaoke-Bar, einer Kneipe oder auf einer Bühne. Häufig wird angenommen, dass eine zu hohe Lautstärke am Verstärker die Lautsprecher beschädigt. Tatsächlich gibt es jedoch viele weitere Gründe für einen Lautsprecherausfall.

 1. Unangemessene Konfiguration vonLautsprecherUndLeistungsverstärker

Viele Audiophile befürchten, dass die Ausgangsleistung des Verstärkers zu hoch ist und dadurch der Hochtöner beschädigt wird. Tatsächlich ist das nicht der Fall. Im professionellen Bereich verträgt ein Lautsprecher in der Regel hohe Signalspitzen, die dem Doppelten der Nennleistung entsprechen, und sogar kurzzeitig das Dreifache. Auch Spitzenwerte, die dem Doppelten der Nennleistung entsprechen, sind kein Problem. Daher ist es äußerst selten, dass der Hochtöner durch die hohe Leistung des Verstärkers beschädigt wird, und auch nicht durch unerwartet starke Impulse oder anhaltendes Mikrofonpfeifen.

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Bei unverzerrtem Signal fällt die Energie eines kurzzeitig überlasteten Signals auf den leistungsstärkeren Tieftöner, ohne dass dieser die kurzzeitige Belastbarkeit des Lautsprechers überschreitet. Im Allgemeinen führt dies nicht zu einer veränderten Leistungsverteilung und somit nicht zu Schäden am Lautsprecher. Daher sollte die Nennausgangsleistung des Verstärkers im Normalbetrieb das 1- bis 2-Fache der Nennleistung des Lautsprechers betragen, um Verzerrungen durch den Verstärker bei Nutzung der Lautsprecherleistung zu vermeiden.

 

2. Unsachgemäße Verwendung der Frequenzteilung

Eine unsachgemäße Verwendung der Trennfrequenz am Eingangsanschluss bei Verwendung eines externen Frequenzteilers oder ein ungeeigneter Betriebsfrequenzbereich des Lautsprechers können ebenfalls zu Schäden am Hochtöner führen. Bei Verwendung eines Frequenzteilers muss die Trennfrequenz exakt gemäß dem vom Hersteller angegebenen Betriebsfrequenzbereich des Lautsprechers gewählt werden. Eine zu niedrige Trennfrequenz und eine zu hohe Belastung des Hochtöners können diesen leicht beschädigen.

 

3. Falsche Einstellung des Equalizers

Die Einstellung des Equalizers ist ebenfalls entscheidend. Der Frequenzentzerrer dient dazu, verschiedene Defekte des Raumklangfelds und ungleichmäßige Frequenzen der Lautsprecher auszugleichen und sollte mit einem Spektrumanalysator oder anderen Messgeräten feinjustiert werden. Die Übertragungsfrequenzcharakteristik sollte nach der Feinjustierung innerhalb eines bestimmten Bereichs relativ linear sein. Viele Anwender ohne fundierte Audiokenntnisse nehmen willkürliche Einstellungen vor, und nicht wenige erhöhen sogar die Höhen und Tiefen des Equalizers zu stark, wodurch eine V-förmige Kurve entsteht. Werden diese Frequenzen im Vergleich zur Mittenfrequenz um mehr als 10 dB angehoben (der Einstellbereich des Equalizers beträgt üblicherweise 12 dB), führt dies nicht nur zu Phasenverzerrungen, die den Klang der Musik stark beeinträchtigen, sondern kann auch leicht zum Durchbrennen der Hochtöner führen. Dies ist eine der Hauptursachen für durchgebrannte Lautsprecher.

 

  1. Lautstärkeregelung

Viele Anwender stellen den Abschwächer der Endstufe auf -6 dB, -10 dB (70–80 % des Lautstärkereglers) oder sogar auf die Standardposition ein und erhöhen den Eingangspegel der Vorstufe, um eine passende Lautstärke zu erreichen. Sie gehen davon aus, dass der Lautsprecher bei ausreichendem Leistungsspielraum der Endstufe geschützt ist. Das ist jedoch ein Irrtum. Der Abschwächer der Endstufe dämpft das Eingangssignal. Wird der Eingang der Endstufe um 6 dB gedämpft, bedeutet dies, dass die Vorstufe 6 dB mehr Ausgangsleistung liefern muss, um die gleiche Lautstärke zu erreichen. Die Spannung muss verdoppelt werden, und der obere Dynamikbereich des Eingangssignals halbiert sich. Tritt in diesem Fall ein plötzliches, hohes Signal auf, wird der Ausgang bereits 6 dB zu früh übersteuert, und es kommt zu Verzerrungen. Obwohl der Leistungsverstärker nicht überlastet ist, weist das Eingangssignal eine Clipping-Wellenform auf, der Höhenanteil ist zu stark, was nicht nur zu Verzerrungen im Hochtonbereich führt, sondern auch den Hochtöner beschädigen kann.

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Wenn wir ein Mikrofon verwenden und es zu nah am Lautsprecher oder direkt darauf gerichtet ist und die Lautstärke des Verstärkers relativ hoch eingestellt ist, kann es leicht zu hochfrequenten Rückkopplungen und einem Pfeifen kommen, was den Hochtöner beschädigen kann. Da die meisten Mittel- und Höhensignale nach dem Durchlaufen des Frequenzteilers vom Hochtöner ausgesendet werden, durchläuft dieses energiereiche Signal die sehr dünne Spule des Hochtöners. Dabei entsteht ein hoher, kurzzeitiger Stromstoß, der zu einer kurzzeitigen Überhitzung führt und den Draht der Schwingspule durchbrennen lässt. Der Hochtöner stößt dann ein schrilles Pfeifen aus und geht kaputt.

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Die korrekte Vorgehensweise besteht darin, das Mikrofon nicht in der Nähe des Lautsprechers zu positionieren oder darauf zu richten, und die Leistung des Verstärkers sollte schrittweise von klein nach groß erhöht werden.LautsprecherBei zu hoher Lautstärke kann es zu Schäden kommen, wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Leistung des Leistungsverstärkers nicht ausreicht und der Lautsprecher zu stark eingeschaltet wird, sodass der Ausgang des Leistungsverstärkers keine normale Sinuswelle mehr liefert, sondern ein Signal mit anderen Störkomponenten, das den Lautsprecher durchbrennen lässt.

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Veröffentlichungsdatum: 14. November 2022